Über mich

Lerntherapie braucht Beziehung, Zeit und Vertrauen

Ich arbeite als Lerntherapeut, weil ich in meiner langjährigen pädagogischen Praxis immer wieder erlebt habe, wie belastend schulische Schwierigkeiten – insbesondere im Fach Mathematik – für Kinder und ihre Familien sein können. Wenn Rechnen dauerhaft mit Frust, Druck oder Versagensängsten verbunden ist, geht es oft um mehr als fehlende Übung. Dann braucht es einen geschützten Rahmen, in dem Kinder verstanden werden und wieder Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln können.

Genau hier setzt meine Arbeit an.

Mein beruflicher Weg

Ich bin Sozialpädagoge, Kunsttherapeut und Lerntherapeut und arbeite seit vielen Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Familien in unterschiedlichen pädagogischen Kontexten. Mein beruflicher Weg führte mich über die stationäre Jugendhilfe, die aufsuchende Familientherapie und die schulische Lernbegleitung hin zur lerntherapeutischen Arbeit mit Schwerpunkt Mathematik.

Vor meiner pädagogischen Tätigkeit habe ich Betriebswirtschaft studiert. Der intensive Umgang mit mathematischen und analytischen Inhalten hat meinen Blick für Strukturen, Zusammenhänge und verständliche Vermittlung geschärft – Aspekte, die heute eine wichtige Rolle in meiner lerntherapeutischen Arbeit spielen.

Aktuell begleite ich Kinder mit Rechenschwierigkeiten und Dyskalkulie in der Einzeltherapie und arbeite eng mit Eltern, Schulen und – bei Bedarf – weiteren Fachstellen zusammen. Ergänzend bin ich in der aufsuchenden Familientherapie tätig, wodurch ich schulische Herausforderungen stets im familiären und sozialen Zusammenhang betrachte.

Diese systemische Perspektive ist ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit.

Wie ich arbeite

In der Lerntherapie geht es mir nicht um schnelle Lösungen oder reines Üben. Vielmehr steht im Mittelpunkt, wie ein Kind lernt, was es blockiert und welche Stärken bereits vorhanden sind.

Ich arbeite

  • beziehungsorientiert und wertschätzend
  • ressourcenorientiert statt defizitfokussiert
  • strukturiert, aber flexibel
  • spielerisch, ohne den fachlichen Anspruch aus dem Blick zu verlieren

Ziel ist es, mathematische Inhalte verständlich aufzubauen, Ängste abzubauen und Kindern zu ermöglichen, wieder mit mehr Leichtigkeit und Selbstvertrauen zu lernen.

Persönlicher Hintergrund

Ich bin in Lettland geboren und lebe seit vielen Jahren in Deutschland. Mein beruflicher Werdegang, meine Ausbildungen sowie meine gesamte pädagogische Tätigkeit sind fest im deutschen Bildungs- und Hilfesystem verankert.

Als Vater von vier Kindern kenne ich schulische Anforderungen nicht nur aus professioneller Perspektive, sondern auch aus dem Familienalltag. Die Sorgen, Fragen und Unsicherheiten von Eltern sind mir daher sehr vertraut.

Mein eigener biografischer Hintergrund hat meinen Blick für unterschiedliche Lernwege geschärft – und für Kinder, die Zeit brauchen, um im Lernen Sicherheit zu gewinnen. Diese Erfahrung fließt in meine Arbeit ein, ohne im Vordergrund zu stehen.

Was mir wichtig ist

Kinder sollen in der Lerntherapie erleben dürfen, dass Fehler dazugehören, dass Verstehen wachsen kann und dass Lernen kein Kampf sein muss. Ich sehe meine Aufgabe darin, Kinder zu stärken, Eltern zu entlasten und gemeinsam Wege zu finden, die tragfähig und alltagstauglich sind.

Wenn Sie Fragen haben oder sich unsicher sind, ob Lerntherapie für Ihr Kind der richtige Schritt ist, lade ich Sie herzlich zu einem unverbindlichen Gespräch ein.